03 · Detektor-Messdaten · Ereigniserkennung
gbmtransient
Findet kurze Gammablitze in den offenen Messdaten des Gamma-ray Burst Monitor auf dem NASA-Satelliten Fermi: zwölf Detektoren, eine per Optimierung gewählte und statistisch kalibrierte Auslöseschwelle, die Trefferquote belegt am offiziellen Katalog. Es knüpft an meine Masterarbeit am selben Instrument an, mit eigener Fragestellung, eigenem Code und Daten von 2025.
49/54
Gammablitze des offiziellen Katalogs gefunden, auf den Prüftagen 28 von 31 (Tage, die nicht zur Wahl der Einstellung dienten); eine an den Bord-Trigger angelehnte Einstellung: 41 von 54, auf den Prüftagen 24 von 31
61,2 %
von 21.805 eingebauten künstlichen Ausbrüchen erkannt, statt 55,6 % mit der Grundeinstellung (Prüftage)
793
Rohdateien (9,3 GB) mit SHA-256; ein zweiter Lauf ergab dieselben Ergebnisse, Datei für Datei
24/24
automatische Tests, unter Linux und Windows, Python 3.11 bis 3.13
0,33
zufällige Fehlalarme je Tag an den Prüftagen, statt der auf den Trainingstagen eingehaltenen 0,1. Steht im Bericht, wie alles andere.
- Selbst prüfen
- Den Bericht lesen (8 Seiten, mit Testprotokoll), jede Zahl in der Ergebnisdatei nachschlagen, oder die Tests selbst ausführen: Python ab 3.11, kein Netz nötig, 10 bis 30 Sekunden.
- Technik
- Python, zwölf Detektoren auf einem gemeinsamen Zeitraster, Koinzidenz über die Detektoren, Optimierung über 162 Einstellungen (gewählt auf 31 Tagen, geprüft auf 30 anderen) · AGPL-3.0 (frühere Stände Apache-2.0)
- Ehrlich gesagt: noch nicht enthalten
- 5 von 54 Gammablitzen verpasst, meist sehr kurze; 80 Meldungen ohne Katalogeintrag nicht geprüft; Detektormodell vereinfacht. Ein Auftrag würde ergänzen: Ihre Daten und Meldewege, laufende Nachkalibrierung, Betrieb in Echtzeit.